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Die Schüler*innen der Klassen Fünf bis Neun wenden sich außerhalb des üblichen Lehrplans besonderen Projekten in der Schule zu. Klassenübergreifend suchen sie sich aus zahlreichen Vorschlägen ihre Arbeiten aus, an denen sie gemeinsam und einzeln eine Woche lang arbeiten. Das Angebot umfasst unterschiedliche und immer wieder neue Projekte. Hier einige Beispiele:

Es werden Brettspiele entworfen und hergestellt, eine Gruppe bastelt glitzernde Weihnachtskarten oder typisch britische Applikationen, ein Theaterstück wird geprobt, während die Beleuchtungsgruppe die Grundzüge der Bühnenbeleuchtung und -beschallung erarbeitet, im Parcour laufen Schüler die Wände hoch und schlagen Salto. Es werden dreidimensionale Sterne gebastelt, allerfeinste Armbänder und schimmernde Tierfiguren aus schönen Perlen gefädelt, Schmuckstücke mit Papier gestaltet, Adventskränze gesteckt, hölzerne Krippenfiguren geschnitzt und Kerzen gezogen. Die Pralinengruppe stellt Schokolade her und besucht ein Schokoladenmuseum. Im Aussenbereich und an den Bauten werden bleibende Verschönerungen verwirklicht uvm.

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FWSE JK Garten 19 123Wer das Schulgelände vom Parkplatz kommend ganz durchquert entdeckt zur Linken den Schulgarten. Jedes Jahr arbeiten die Schüler*innen aus den Mittelstufenklassen dort und helfen mit, dass aus dem ehemaligen Ackerland immer mehr ein fruchtbares, vielfältiges, spannendes und schön gestaltetes Fleckchen Erde wird – eben ein Garten.

Waldorfs Eversw JK Gartenbau 0044Im Vordergrund steht der Pflanzenanbau auf Beeten. Die Schüler*innen arbeiten an den verschiedenen Gruppenbeeten und erlernen dort den Anbau und die Pflege verschiedener Pflanzen und entsprechend den richtigen Umgang mit dem passenden Werkzeug. Bereits in der siebten Klasse bestellen die Kinder ein eigenes Beet. Im ausgehenden Winter werden bestimmte Grundlagen und Voraussetzungen dafür besprochen, bevor dann – meist im Februar/März – die praktische Arbeit beginnt. Zu Beginn steht das Ausmessen der einzelnen Beete an, dann die Bodenbearbeitung und Saatvorbereitung. Im Sommer gibt es viel Blumenschmuck für die Klassen. Nach den Sommerferien an kann jeder sehr eindringlich erleben, was aus einem Gartenbeet wird, das nicht regelmäßig gepflegt wird. Im Herbst ernten die Schüler*innen – dann bereits in der achten Klasse – die Herbstfrüchte ihres Beetes, bevor es schließlich gesäubert und mit Gründüngung oder Mulch bedeckt auf den Winter wartet. Neben der Beetarbeit warten viele andere Arbeitsfelder auf die Schüler: der Teich, die Obstwiese, all die Bäume und Sträucher auf dem Schulgelände, manches Blumenbeet, aber auch manche ökologische Nische – alles will gepflegt werden, damit es sich gut und schön entwickeln kann.

FWSE-JKMF-ToT-17 2-617Im Schulgarten arbeiten die Kinder der Mittelstufe, also der Klassen sechs bis acht. Angelegt werden Gruppenbeete, auf denen die Sechst-Klässler*innen Pflanzen wie Zwiebeln, Möhren oder Kartoffeln anbauen, die in der schuleigene Mensa zu leckerem Essen zubereitet werden. Die Siebt-Klässler haben jede*r ein eigenes Beet, welches sie eigenverantwortlich bestellen und pflegen, aber auch ernten. Manche Mutter hat sich schon über einen aus dem Schulgarten mitgebrachten Salatkopf gefreut!

Gerade bei der Landwirtschaft zeigt es sich, dass aus dem Geiste heraus Kräfte geholt werden müssen, die heute ganz unbekannt sind, und die nicht nur die Bedeutung haben, dass etwa die Landwirtschaft ein bisschen verbessert wird, sondern die die Bedeutung haben, dass überhaupt das Leben der Menschen – der Mensch muss ja von dem leben, was die Erde trägt –, eben weitergehen könne auf Erden auch im physischen Sinne.»

Rudolf Steiner „Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft“, 1924

FWSE-JK-KA17-111„Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge, bindet den Vereinzelten an die Gemeinschaft...“  (Augustinus)

In der Eurythmie begegnet man der Sprache, der Musik und seinem eigenen Körper als Instrument. Dieses Instrument gilt es, spielen zu lernen im gemeinsamen Bewegen. Wie klingt das O in dem Wort „Sonne“? Ganz anders als beim „Mond“. Beide Male formen die Arme eine ähnliche Bewegung: rund, wie auch der Mund sich rundet, wenn er ein O ausspricht. Unterschiedlich aber in feinen Nuancen, die man hören kann, wenn man den Worten lauscht und die man fühlt, wenn man die Bewegung ausgestaltet. Wie klingt und bewegt sich eine „Welle“  oder ein „Blitz“? Diesen Qualitäten nachzugehen und sie sichtbar zu machen, ist Aufgabe der Eurythmie.

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Die Kinder tauchen unmittelbar ein in Bewegungsbilder, aus denen sich im Lauf der ersten Schuljahre die künstlerischen Elemente der Eurythmie herausbilden. Aus den „Pferdchenspielen“ der ersten Klasse, den Märchenbildern, den kleinen Tänzchen entwickeln sich nach und nach Bewegungsbilder für alle Laute des Alphabets, für Töne und Intervalle, für dramatische Gesten und Vieles mehr. Manches wird von den Schülern auf der Bühne dargestellt, Gedichte und Balladen, selbstverständlich auch in fremden Sprachen, Musikstücke und dramatische Szenen – die „Monatsfeiern“ geben dazu immer wieder Gelegenheit.

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Die Eurythmie ist ungefähr zur gleichen Zeit entstanden wie die Waldorfpädagogik und sie war von Anfang an stets Unterrichtsfach von der ersten bis zu letzten Klasse, denn – im oben schon zitierten Gedicht von Augustinus heißt es weiter:

„Ich lobe den Tanz, der alles fordert und fördert, Gesundheit und klaren Geist und eine beschwingte Seele.“

 

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Stuttgarter Erlärung – Waldorfschulen gegen Rassismus


 

 

Kalender

Mi, 26.06.24 00:00
Künstlerischer Abschluss 11. Klasse

Do, 27.06.24 19:00
Elternvertreter:innen Treffen

Fr, 28.06.24 00:00
Verabschiedung 11. Klasse

Fr, 05.07.24 10:00
früher Schulschluss

Mo, 08.07.24 00:00
Sommerferien bis 20.8.